Die Frage nach dem Preis ist bei Outdoorküchen die schwierigste, weil der Begriff drei völlig verschiedene Dinge meint. Es hilft, sie sauber zu trennen – sonst vergleicht man einen Rollwagen mit einer gemauerten Küche.
Modulare Fertigküche, rund 1.500 bis 3.500 Euro: Das ist die Klasse, in der etwa die Buschbeck Oxford liegt. Fertige Module aus Stein, Beton oder pulverbeschichtetem Stahl mit integriertem Gasgrill und Arbeitsfläche. Man stellt sie auf, schließt Gas an, fertig. Der Vorteil: kalkulierbarer Preis, kein Handwerker, in einem Wochenende aufgebaut. Der Nachteil: begrenzte Anpassbarkeit und meist kein Wasseranschluss.
Selbstbau mit Einbaugeräten, rund 3.000 bis 8.000 Euro: Unterkonstruktion aus Metallprofilen oder Porenbeton, verkleidet mit Fliesen, Keramik oder Holz, dazu ein Einbau-Gasgrill (750 bis 1.500 Euro), Spüle, Kühlschrank und Arbeitsplatte. Das ist der Bereich, in dem die meisten ambitionierten Outdoorküchen entstehen. Der Grill ist dabei selten der größte Posten – Arbeitsplatte und Verkleidung kosten oft mehr.
Gemauerte oder gefertigte Premiumküche, ab rund 8.000 bis über 15.000 Euro: Mit Wasser- und Stromanschluss, Kühlung, Pizzaofen, wetterfesten Schränken und massiver Arbeitsplatte. Hier bewegt man sich in der Größenordnung einer Innenküche – mit dem Unterschied, dass alles wetterfest sein muss.
Ehrliche Einordnung und ein Hinweis zur Datenlage: Outdoorküchen sind ein Nischenprodukt mit sehr wenigen Bewertungen pro Modell – wir gewichten deshalb Material, Ausstattung und Bauart stärker als Sternezahlen und weisen die dünne Datenbasis offen aus.